Ende 2025 schloss das Transport- und Logistikunternehmen AsstrA-Associated Traffic AG erfolgreich ein komplexes Projekt zum Transport der Solarmodule von Polen in die Ukraine ab.
Im Rahmen des Projektes wurden 66 Lkw-Transporte organisiert. Die Route führte über den Hafen und das Lager in Gdańsk (Polen), die Zollabfertigung in Kiew und die endgültige Entladung in der Siedlung Choroschiw in der Oblast Schytomyr (Ukraine).
Der Transport erfolgte in 40ft High Cube Container mit nachfolgender Umladung auf Planen-LKW (FTL). Vor Beginn des Transports änderte sich das Bestimmungs-Zollamt, wodurch sich die Transportstrecke um 500 km verlängerte. Das Team von AsstrA reagierte umgehend auf diese unvorhergesehenen Umstände. Es stellte einen neuen Speditionspool für die geänderte Route zusammen, passte die Tarife an und bot dem Kunden die optimale Lösung an. Die Panele wurden ohne Verzögerung verladen und termingerecht innerhalb des vereinbarten Zeitraums geliefert.
Das Projekt stellte einige bedeutende Herausforderungen dar. Jeder Container wog 23.200 kg, die zulässige Gesamtlast für den Straßentransport auf ukrainischen Straßen beträgt jedoch 22 Tonnen. Das Team von AsstrA entwickelte und koordinierte mit dem Kunden einen Plan zur Umverteilung und Verladung der Panele aus verschiedenen Containern auf Fahrzeuge. Detaillierte Pläne für Gewicht und Art der Panele wurden erstellt, und alle notwendigen Dokumente – Spezifikationen für Rechnungen und Packlisten sowie Vereinbarungen über finanzielle Garantien – wurden erstellt.
Die Situation wurde durch die Veränderungen auf dem Straßentransportmarkt zusätzlich erschwert: Warteschlangen an der Grenze führten zu einem akuten Transportmangel, Schwierigkeiten bei der Vorhersage der voraussichtlichen Ankunftszeit (ETA) der Ladung und wiederholte Preisanpassungen.
„Wir haben den ukrainischen Spediteur besonders unterstützt, um die korrekte Abgabe der Voranmeldung und die Zollfreiheit sicherzustellen. Während des gesamten Prozesses haben wir den Kunden auch hinsichtlich der erforderlichen Zollgebühren beraten und dabei den Versandplan sowie die Transitzeit von der Verladung bis zum Zoll berücksichtigt. Es war entscheidend, die vom Kunden gewünschte Anzahl an täglich versendeten Fahrzeugen zu erfüllen“, erklärt Yulia Sorokina, Leiterin der Ukraine FTL Division bei AsstrA.
Dank der koordinierten Arbeit des AsstrA-Teams konnten wettbewerbsfähige Preise angeboten, die Ausschreibung gewonnen und alle Verpflichtungen gegenüber dem Kunden trotz eines angespannten Marktes und unerwarteter Änderungen während des Transports erfüllt werden. Das Projekt unterstreicht die hohe Fachkompetenz, den Teamgeist und die Flexibilität von AsstrA.















































































