Im vierten Quartal 2025 war in der Eurozone eine Abschwächung der Produktionsaktivität zu beobachten. Dies spiegelte sich in einem Rückgang des Einkaufsmanagerindex (PMI) wider. Gleichzeitig blieb das BIP-Wachstum in den EU-Ländern moderat. Diese makroökonomischen Bedingungen wirken sich direkt auf die Straßentransportströme aus: Die Exporte in osteuropäische Länder gehen zurück, während die Importe aus Zentralasien und der Türkei steigen.
- Rückgang der Produktionsaktivität gegen Ende 2025,
- PMI-Rückgang in der Eurozone, der auf eine Abschwächung der Wirtschaftstätigkeit hindeutet,
- Moderates BIP-Wachstum in der gesamten EU,
- Rückgang der Exporte in osteuropäische Länder,
- Anstieg der Importe aus Zentralasien und der Türkei.
Kraftstoffpreise
Die Kraftstoffpreise bleiben im Allgemeinen stabil, wobei sich die Dieselpreise in ganz Europa kaum verändern. Für das Jahr 2026 wird jedoch ein Rückgang der Ölpreise erwartet, der zur Kostensenkung für Transportunternehmen beitragen könnte. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Transportdienstleistungen weiter, während der Fahrzeugbestand begrenzt bleibt, was potenziell zu höheren Frachtraten führen kann.
- Die Dieselpreise in Europa bleiben stabil.
- Für das Jahr 2026 wird ein Rückgang der Ölpreise erwartet.
- Die Transportnachfrage wächst bei stagnierender verfügbarer Fahrzeugflottenkapazität.
Transportnachfrage und Marktstruktur
Der Transportsektor verzeichnet einen Anstieg an Unternehmensneugründungen, was auf ein anhaltendes Interesse am Markteintritt hindeutet. Gleichzeitig nehmen die Insolvenzen zu, insbesondere in Polen und Tschechien, was den anhaltenden finanziellen Druck auf die Branche verdeutlicht. Insgesamt sind die Lkw-Neuzulassungen rückläufig; lediglich in wenigen Ländern wurden Zuwächse beobachtet.
- Die Nachfrage nach Transportdienstleistungen wächst.
- Die Zahl der Unternehmensneugründungen steigt.
- Die Zahl der Insolvenzen steigt, insbesondere in Polen und Tschechien.
- Insgesamt sind die Lkw-Neuzulassungen rückläufig, mit Ausnahme einiger Märkte.
Regulatorisches Umfeld
Die regulatorischen Änderungen verändern die Straßentransportbranche kontinuierlich. Neue Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter, die Digitalisierung von Genehmigungen und Änderungen bei den Mautsystemen in ganz Europa erhöhen die Anforderungen an die Einhaltung der Vorschriften. Darüber hinaus führen die Einführung des EU-Grenzausgleichsmechanismus für CO₂-Emissionen (CBAM) und die Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland zu zusätzlichem finanziellen und administrativen Druck.
- Mindestlohnerhöhung in Deutschland,
- Umsetzung des Grenzausgleichsmechanismus für CO₂-Emissionen (CBAM),
- Änderungen der Mautsysteme in ganz Europa,
- Die Digitalisierung von Genehmigungs- und Regulierungsverfahren schreitet voran.
Prognose und Empfehlungen
Die Marktteilnehmer sollten sich auf die Entwicklung neuer Logistikkorridore, insbesondere in Zentralasien, konzentrieren, um die Diversifizierung der Lieferketten zu unterstützen. Die Anpassung an regulatorische Änderungen durch Digitalisierung und Mitarbeiterschulungen ist dabei entscheidend. Unternehmen wird empfohlen, die Routenoptimierung zu priorisieren und die Kraftstoffpreise genau zu beobachten, um die Kosten effektiv zu steuern. Gleichzeitig wird die Vorbereitung auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Fahrzeugen und die Einhaltung der wachsenden Anforderungen von Umweltzonen immer wichtiger.















































































